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/ 19.06.2013
Christian Seipel / Peter Rieker

Integrative Sozialforschung. Konzepte und Methoden der qualitativen und quantitativen empirischen Forschung

Weinheim/München: Juventa Verlag 2003; 280 S.; brosch., 19,50 €; ISBN 3-7799-1710-6
Der Streit über den Königsweg empirischer Sozialforschung zwischen qualitativen und quantitativen Methoden ist so alt wie die Sozialforschung selbst. Üblicherweise bevorzugen Sozialwissenschaftler eine der beiden Forschungsmethoden und vernachlässigen die andere. Dieses Buch eignet sich am ehesten für solche Leser, die in der einen Forschungsrichtung bereits etwas bewandert sind und sich einen Überblick über die alternativen Möglichkeiten oder Ergänzungen der anderen Richtung verschaffen möchten. Denjenigen, die nicht mit empirischer Sozialforschung vertraut sind, werden die Möglichkeiten der Disziplin aufgezeigt. Die Autoren vermitteln einen sehr knappen Überblick über die Voraussetzungen und die Vorgehensweise der beiden Forschungsrichtungen. Dabei wird oftmals so stark verkürzt, dass nur noch Aspekte angerissen werden können; dennoch erhält der Leser einen Eindruck von der Richtung eines bestimmtes Vorgehens. Damit bietet das Buch eine gute Ergänzung zu den speziellen qualitativ oder quantitativ orientierten Lehrbüchern. Allerdings fallen die Literaturhinweise sehr spärlich aus.
Andreas Hallermann (AH)
Dr., Politikwissenschaftler, Referent im Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit, Erfurt.
Rubrizierung: 1.2 Empfohlene Zitierweise: Andreas Hallermann, Rezension zu: Christian Seipel / Peter Rieker: Integrative Sozialforschung. Weinheim/München: 2003, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/20571-integrative-sozialforschung_24000, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 24000 Rezension drucken
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