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/ 11.06.2013
Christian Kannwischer

Interdependenzen in den europäisch-amerikanischen Beziehungen - eine empirische Indikatorenanalyse zu den transatlantischen Beziehungen nach dem Ende des Ost-West-Konflikts

St. Augustin: Gardez! Verlag 1999 (Politikwissenschaft im Gardez! 4); 167 S.; brosch., 44,90 DM; ISBN 3-89796-001-X
Der Autor untersucht die europäisch-amerikanischen Beziehungen im Zeitraum von 1990 bis 1995. Er beschränkt sich nicht auf die traditionellen Akteure, sondern bezieht auch mittel- und osteuropäische Staaten in die Analyse mit ein. Seine Arbeit basiert auf dem interdependenztheoretischen Ansatz. Diesen stellt Kannwischer zunächst dar und entwickelt daraus, was er etwas bombastisch als drei "Sub-Interdependenz-Konzepte" bezeichnet, nämlich Interdependenz auf dem ökonomischen, strategischen und institutionellen Sektor. Zur Bestimmung dieser Interdependenzen nennt er 14 Kriterien, deren Herleitung er allerdings nicht im einzelnen diskutiert. Die Zahlen und teils reichlich geheimnisvollen Graphiken, die er daraufhin präsentiert, führen ihn schließlich zu dem Fazit, daß die Beziehungen zwischen den USA und der EU größtenteils symmetrische Interdependenzen zeigen, während die zwischen ausgewählten Staaten Mittel- und Osteuropas und der EU asymmetrischen Charakter haben.
Walter Rösch (WR)
M. A., Politikwissenschaftler.
Rubrizierung: 4.22.642.622.613.6 Empfohlene Zitierweise: Walter Rösch, Rezension zu: Christian Kannwischer: Interdependenzen in den europäisch-amerikanischen Beziehungen - eine empirische Indikatorenanalyse zu den transatlantischen Beziehungen nach dem Ende des Ost-West-Konflikts St. Augustin: 1999, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/11202-interdependenzen-in-den-europaeisch-amerikanischen-beziehungen---eine-empirische-indikatorenanalyse-zu-den-transatlantischen-beziehungen-nach-dem-ende-des-ost-west-konflikts_13247, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 13247 Rezension drucken
CC-BY-NC-SA