/ 05.06.2013
Dieter Blumenwitz
Interessenausgleich zwischen Deutschland und den östlichen Nachbarstaaten. Die deutsch-tschechische Erklärung vom 21. Januar 1997 und die Ansprüche der deutschen Heimatvertriebenen
Köln: Verlag Wissenschaft und Politik 1998 (Forschungsergebnisse der Studiengruppe für Politik und Völkerrecht 27); 168 S.; brosch., 28,- DM; ISBN 3-8046-8854-3Im Zuge des Vereinigungsprozesses hat die Bundesrepublik Deutschland mit ihren östlichen Nachbarstaaten eine Reihe von Verträgen abgeschlossen, die die wechselseitigen Beziehungen auf eine stabile Basis stellen. Trotzdem gibt es insbesondere von den Vertriebenenverbänden immer wieder scharfe Kritik an der aus ihrer Sicht nicht ausreichenden Regelung vermögensrechtlicher Fragen. In seiner in erster Linie rechtswissenschaftlich orientierten Studie untersucht der Autor, inwieweit solche Ansprüche berechtigt sind.
Inhaltsübersicht: 1. Die durch die Benes-Dekrete verfügten Enteignungsmaßnahmen aus Sicht des Völkerrechts; 2. Vertreibung und Enteignung am Maßstab der Europäischen Menschenrechtskonvention und des UN-Pakts über bürgerliche und politische Rechte; 3. Die rechtliche Ausgangslage in der Bundesrepublik Deutschland hinsichtlich des Vertriebenenvermögens; 4. Die deutsch-tschechische Erklärung vom 21. Januar 1997 und die europäische Integration der Tschechischen Republik als Perspektive für die Lösung der Vermögens- und Heimatfrage.
Walter Rösch (WR)
M. A., Politikwissenschaftler.
Rubrizierung: 4.21 | 2.62 | 4.1
Empfohlene Zitierweise: Walter Rösch, Rezension zu: Dieter Blumenwitz: Interessenausgleich zwischen Deutschland und den östlichen Nachbarstaaten. Köln: 1998, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/7038-interessenausgleich-zwischen-deutschland-und-den-oestlichen-nachbarstaaten_9424, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 9424
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M. A., Politikwissenschaftler.
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