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/ 18.06.2013
Thomas Röbke / Bernd Wagner (Hrsg.)

Jahrbuch für Kulturpolitik 2001. Band 2: Kulturföderalismus. Kulturstatistik, Chronik, Literatur, Adressen. Hrsg. für das Institut der Kulturpolitischen Gesellschaft

Essen: Klartext 2002; 468 S.; 19,90 €; ISBN 3-89861-096-9
Das zweite Jahrbuch für Kulturpolitik widmet sich dem systematischen Schwerpunkt des Kulturföderalismus. Anlässe für die verstärkte Beschäftigung mit kulturpolitischen Fragestellungen in Deutschland sind neben der Einrichtung des Amtes eines bzw. einer Bundesbeauftragten für Angelegenheiten der Kultur und der Medien 1998 auf Bundesebene, die deutsche Vereinigung und der europäische Integrationsprozess. So schließt sich der ausführlichen Diskussion um die öffentliche Kulturfinanzierung im Jahrbuch für Kulturpolitik 2000, Band 1 nun die Debatte um ordnungs- und förderpolitische Fragen des Kulturföderalismus in Deutschland an. Im Fokus der Betrachtung stehen dabei die Perspektiven der Kulturkompetenz und ihrer Wechselwirkungen zwischen Kommunen, Bundesländern, dem Bund und der EU-Ebene. Inhalt: Oliver Scheytt: Zur zweiten Ausgabe des „Jahrbuchs für Kulturpolitik" (9-11); Thomas Röbke / Bernd Wagner: Aufgaben eines undogmatischen Kulturföderalismus. Einleitung (13-34); Wolfgang Thierse: Kultureller Reichtum als Stärke Ostdeutschlands - ein Plädoyer (35-42); Wolfgang Clement: Plädoyer für eine Föderalismus-Reform (43-56); Bernhard Vogel: Kulturpolitik - Aufgabe und Verantwortung der Länder in Deutschland (57-62); Julian Nida-Rümelin: Perspektiven des Kulturföderalismus in Deutschland (63-74); Norbert Lammert: In bester Verfassung? Oder: Der Kulturstaat als Kompetenzproblem (75-80); Hans-Joachim Otto: Für einen ehrlichen Kulturföderalismus (81-85); Hans Zehetmair: Föderalismus als unverzichtbares Strukturprinzip moderner Kulturpolitik (87-90); Michael Vesper: Kulturföderalismus vor neuen Aufgaben (91-96); Johanna Wanka: Kulturpolitik auf Landesebene - Tradition und Innovation (97-103); Ruth Wagner: Kulturföderalismus vor neuen Aufgaben: Wettbewerb und Solidarität (105-108); Hermann Glaser: Föderalismus und kultureller Partikularismus. Parerga (109-113); Peter Häberle: Kulturhoheit im Bundesstaat - Entwicklungen und Perspektiven (115-137); Max-Emanuel Geis: Kulturföderalismus und kulturelle Eigengesetzlichkeit: eine juristische Symbiose (139-152); Dieter Rübsaamen: Verfassungsrechtliche Aspekte des Kulturföderalismus. Anmerkungen zum verfassungsrechtlichen Kulturauftrag der Länder, zum Bund-Länder-Zusammenwirken sowie zur Konzeption einer Bund-Länder-Kulturstiftung (153-183); Max Fuchs / Olaf Zimmermann: Chance zur Diskussion über Föderalismus nutzen (185-191); Volker Plagemann: Über mangelnde Kommunikationsrituale in der Kulturpolitik des deutschen Föderalismus (193-201); Klaus-Dieter Lehmann: Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz als Beispiel kooperativen Föderalismus (203-208); Karin von Welck: Die Kulturstiftung der Länder. Ein Beispiel für kooperativen Föderalismus (209-213); Jörg Haspel: Entflechten oder Vernetzen? Zum Denkmalmanagement der öffentlichen Hände in Deutschland (215-225); Sebastian Popp / Rolf Krämer: Film ist das Wirtschafts- und Kulturgut des dritten Jahrtausends (227-231); Cornelia Dümcke: Wie in Kultur(-bauten) investieren? Infrastruktur- und Investitionspolitik (233-244); Tobias Knoblich: Das Gesetz über die Kulturräume in Sachsen. Ein Beitrag zum Kulturföderalismus (245-251); Oliver Scheytt: Kulturkompetenz von Land und Kommune am Beispiel des Musikschulwesens (253-267); Doris Gau / Jörg-Ingo Weber: Die Kulturpolitik der Länder im Spannungsfeld zwischen Bundesebene und europäischer Gemeinschaft (269-277); Bernd Meyer: Europa braucht Kultur - Braucht Kultur Europa? Der europäische Einigungsprozess aus der Sicht des kommunalen Kulturauftrags (279-288); Daniel Cohn-Bendit: Kulturspagat europäischer Politik (289-293); Olaf Schwenke: Europa als Kulturgemeinschaft (295-312); Kulturföderalismus. Eine Umfrage unter kulturpolitischen Akteuren: Eckhardt Barthel / Antje Vollmer / Heinrich Fink / Jürgen Zöllner / Lydia Hartl / Thomas Krüger / Gerhard Pfennig / Martin Roth / Rolf Bolwin / Christiane Ziller / Georg Ruppelt / Hilmar Hoffmann / Günther Pflug / Christoph Mecking (313-353); Kulturföderalismus. Ausgewählte Literaturhinweise (355-357); Franz-Otto Hofecker: Österreich ist eine Kulturnation, Deutschland nur eine halbe? Aktuelle Herausforderungen an die Kulturfinanzstatistik (359-367); Michael Söndermann: Zur Lage der Kulturwirtschaft in Deutschland 1999/2000. Der Kultursektor aus wirtschafts- und beschäftigungsstatistischer Sicht. Ergebnisse aus der Kulturwirtschaftsstatistik unter europäischer Perspektive (369-391); Chronik wichtiger kulturpolitischer und kultureller Ereignisse 2001; Bibliographie kulturpolitischer Neuerscheinungen 2001; Kulturpolitische Gremien und Verbände; Interessante Webadressen für Kunst und Kultur.
Sandra Hartmann (SHA)
1. Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien, wiss. Mitarbeiterin, Institut für Politikwissenschaft, Universität Jena.
Rubrizierung: 2.3252.343 Empfohlene Zitierweise: Sandra Hartmann, Rezension zu: Thomas Röbke / Bernd Wagner (Hrsg.): Jahrbuch für Kulturpolitik 2001. Essen: 2002, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/17660-jahrbuch-fuer-kulturpolitik-2001_20352, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 20352 Rezension drucken
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