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/ 20.06.2013
Sophia Rost

John Deweys Logik der Untersuchung für die Entdeckung des Politischen in modernen Gesellschaften

Münster: Lit 2003 (Region - Nation - Europa 19); 133 S.; brosch., 10,90 €; ISBN 3-8258-6956-3
John Dewey, einer der Hauptvertreter des amerikanischen Pragmatismus, ist für die heutige politische Theorie vor allem aufgrund seiner ambitionierten Konzeption demokratischer Öffentlichkeit von Bedeutung. Unter den Bedingungen der modernen Gesellschaft könne das Politische – jenseits etatistischer Regulierung und ökonomistischer Deregulierung – nur in Gestalt eines zwischen Laien- und Expertenkulturen vermittelnden interkommunikativen Untersuchungsprozesses gedacht werden. Mit Blick auf dieses Postulat konzentriert sich Rost auf den Zusammenhang zwischen den methodologischen Schriften Deweys (so der „Logic. Theory of Inquiry“ von 1938) und dessen politischen Arbeiten. Dabei geht es ihm vor allem um den Nachweis, dass das Politische bei Dewey wesentlich auf der Vermittlung zwischen den drei Sphären des Sozialen – Privatheit, Gesellschaft, Gemeinschaft – beruht. Die Studie schließt mit einem knappen Ausblick auf die gegenwärtige Diskussion zur Bürgergesellschaft.
Thomas Mirbach (MIR)
Dr., wiss. Mitarbeiter, Lawaetz-Stiftung Hamburg, Lehrbeauftragter, Institut für Politische Wissenschaft, Universität Hamburg.
Rubrizierung: 5.465.42 Empfohlene Zitierweise: Thomas Mirbach, Rezension zu: Sophia Rost: John Deweys Logik der Untersuchung für die Entdeckung des Politischen in modernen Gesellschaften Münster: 2003, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/21999-john-deweys-logik-der-untersuchung-fuer-die-entdeckung-des-politischen-in-modernen-gesellschaften_25075, veröffentlicht am 25.06.2007. Buch-Nr.: 25075 Inhaltsverzeichnis Rezension drucken
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