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/ 11.06.2013
Beate Meyer / Hermann Simon (Hrsg.)

Juden in Berlin von 1938-1945. Begleitband zur gleichnamigen Ausstellung in der Stiftung "Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum" Mai bis August 2000

Berlin: Philo Verlagsgesellschaft 2000; 356 S.; kart., 17,38 €; ISBN 3-8257-0168-9
Der mit Bildern und Dokumenten aufgelockerte Ausstellungsband bietet Allgemeines und Besonderes, neben strukturellen Überlegungen vor allem die Schilderung persönlicher Schicksale. Die Autorinnen und Autoren haben überwiegend einen geschichtswissenschaftlichen oder politikwissenschaftlichen Hintergrund. Inhalt: Hermann Simon: Das Jahr 1938 (17-32); Christian Dirks: Die "Juni-Aktion" 1938 in Berlin (33-43); Frank Schirrmacher: Eine merkwürdige Begebenheit in Schloß Bellevue (44-48); Michael Schäbitz: Flucht und Vertreibung der deutschen Juden 1933-1941 (51-74); Beate Meyer: "Arisiert" und ausgeplündert. Die jüdische Fabrikantenfamilie Garbáty (77-87); Albert Meirer: "Wir waren von allem abgeschnitten." Zur Entrechtung, Ausplünderung und Kennzeichnung der Berliner Juden (89-106); Clemens Maier: Zwischen "Leben in Brasilien" und "Aus den Verordnungen". Das Jüdische Nachrichtenblatt 1938-1943 (107-127); Chana C. Schütz: "Trotzdem". Zionisten in Berlin (129-145); Diana Schulle: Zwangsarbeit (147-156); Diana Schulle: "Gebt unsere Männer frei!" (159-168); Beate Meyer: Deportation (171-178); Rita Meyhöfer: "Jeder Mensch hat einen Namen" (179-196); Alexandra von Pfuhlstein: Die Opernsängerin Therese Rothauser (197-203); Christian Dirks: "Traurige Erlebnisse aus der Nazi-Hölle Deutschland". Zum Schicksal der Familie Scheurenberg (204-214); Karin Wieckhorst: Das Poesiealbum von Ruth Schwersenz (215-231); Christian Dirks: "Greifer". Der Fahndungsdienst der Berliner Gestapo (233-257); Barbara Schieb: "Wir hatten gar nichts geplant - wir wussten nur, dass wir nicht mitgehen werden." Vom Überleben der Familie Frankenstein in der Illegalität 1943-1945 (259-279); Michael Schäbitz: "Wir waren Ausgestoßene im eigenen Vaterland." Überleben in der NS-Zeit. Das Beispiel Hans Rosenthal (280-289); Beate Meyer: Gratwanderung zwischen Verantwortung und Verstrickung - Die Reichsvereinigung der Juden in Deutschland und die Jüdische Gemeinde zu Berlin 1938-1945 (291-337); Diana Schulle: Die Gebäude in der Oranienburger Straße 28-31 (338-348).
Michael Dreyer (MD)
Prof. Dr., Institut für Politikwissenschaft, Universität Jena.
Rubrizierung: 2.312 Empfohlene Zitierweise: Michael Dreyer, Rezension zu: Beate Meyer / Hermann Simon (Hrsg.): Juden in Berlin von 1938-1945. Berlin: 2000, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/12116-juden-in-berlin-von-1938-1945_14467, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 14467 Rezension drucken
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