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/ 17.06.2013
Claudia Mevissen

Kampf um schulische Mitbestimmung. Die Entstehungsgeschichte des Schulmitwirkungsgesetzes im Lande Nordrhein-Westfalen

Frankfurt a. M. u. a.: Peter Lang 2001 (Europäische Hochschulschriften: Reihe XI, Pädagogik 827); 464 S.; brosch., 65,45 €; ISBN 3-631-38079-8
Diss. Düsseldorf; Gutachter: D. Margies. - Der Verabschiedung des nordrhein-westfälischen Schulmitwirkungsgesetzes 1977, das in seinen Kernelementen die Mitwirkung an den öffentlichen Schulen des Bundeslandes bis heute regelt, gingen ungewöhnlich lange Auseinandersetzungen und Diskussionen voraus. Die Autorin zeichnet diese Debatten zwischen Regierung und Opposition nach und will damit einen noch ausstehenden Beitrag zum Verständnis der damaligen Bildungspolitik des Landes leisten. Vorangestellt wurde ein historischer Abriss der Bildungspolitik Nordrhein-Westfalens seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges, nachgestellt ein Überblick über die wichtigsten neueren Entwicklungen und den aktuellen Stand der Debatte. Die Arbeit basiert auf der Auswertung sehr umfangreichen Archivmaterials; sie wird ergänzt durch einen außerordentlich ausführlichen über einhundertseitigen Anhang, in dem ausgewählte Dokumente abgedruckt sind.
Silke Becker (BE)
Dipl.-Soziologin; freie Journalistin.
Rubrizierung: 2.3432.325 Empfohlene Zitierweise: Silke Becker, Rezension zu: Claudia Mevissen: Kampf um schulische Mitbestimmung. Frankfurt a. M. u. a.: 2001, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/15783-kampf-um-schulische-mitbestimmung_18006, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 18006 Rezension drucken
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