/ 18.06.2013
Jörn Rüsen
Kann gestern besser werden? Essays zum Bedenken der Geschichte
Berlin: Kadmos 2003 (Kulturwissenschaftliche Interventionen 2); 160 S.; 16,90 €; ISBN 3-931659-44-5Geschichte ist für den Autor eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart, die aus dem Geschehenen und seiner Deutung zugleich gebaut ist. Solche „historische Sinnbildung" ist zusätzlich von Zukunftserwartungen und Orientierungsbedürfnissen geprägt. Dieser Blickwinkel wird in den vier Essays des Bandes auf Problemstellungen bezogen, mit denen das historische Denken in Bezug auf aktuelle Deutungen von Geschichte und deren Vereinnahmungen für tagespolitische Zwecke konfrontiert wird. Besonders befasst sich der Autor hierbei mit der Frage nach einem „europäischen" Geschichtsbewusstsein. Die Beiträge sind nach Angaben des Verfassers zu unterschiedlichen Anlässen entstanden und alle an anderer Stelle bereits veröffentlicht worden.
Inhalt: Kann Gestern besser werden? Über die Verwandlung der Vergangenheit in Geschichte; Geschichte verantworten. Kritische Überlegungen zur ethischen Dimension der Historie; Europäisches Geschichtsbewusstsein. Vorgaben Visionen, Interventionen; Was ist Geschichte? Skizze einer Synthese.
Michael Hein (HN)
Dr., wiss. Mitarbeiter, Arbeitsstelle für graphische Literatur, Universität Hamburg, freier Lektor, Übersetzer, Publizist.
Rubrizierung: 2.1 | 4.1
Empfohlene Zitierweise: Michael Hein, Rezension zu: Jörn Rüsen: Kann gestern besser werden? Berlin: 2003, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/19050-kann-gestern-besser-werden_22121, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 22121
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Dr., wiss. Mitarbeiter, Arbeitsstelle für graphische Literatur, Universität Hamburg, freier Lektor, Übersetzer, Publizist.
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