/ 20.06.2013
Berthold Lange (Hrsg.)
Kant als Weltbürger. Zivilgesellschaftliches Engagement als europäisches Vermächtnis
Würzburg: Ergon 2004 (Spektrum Politikwissenschaft 29); 84 S.; kart., 13,- €; ISBN 3-89913-405-2Im Mai 2004 wurde in Freiburg i. Br. zum ersten Mal der Immanuel-Kant-Weltbürgerpreis verliehen. Preisträger waren der Mitbegründer der italienischen Grünen, Gianfranco Mascia sowie der Journalist Andreas Zumach. Das schmale Buch enthält die Ansprachen, Laudationes, die Dankesreden der Geehrten sowie ein Interview mit Gianfranco Mascia. Die Beiträge von teilweise namhaften Autoren sind überwiegend kurz. Inhaltlich stellen Sie die Bezüge zwischen dem Denken Immanuel Kants und dem europäischen Einigungsprozess her, ohne dabei allzu sehr in die Tiefe zu gehen. Im Anhang findet sich die Satzung der den Preis auslobenden Stiftung „Europas Erbe als Auftrag“, die sich die Förderung des kantischen Weltbürger-Ethos zum Ziel gesetzt hat.
Silke Becker (BE)
Dipl.-Soziologin; freie Journalistin.
Rubrizierung: 2.2 | 3.6 | 5.33
Empfohlene Zitierweise: Silke Becker, Rezension zu: Berthold Lange (Hrsg.): Kant als Weltbürger. Würzburg: 2004, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/22833-kant-als-weltbuerger_26072, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 26072
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Dipl.-Soziologin; freie Journalistin.
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