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/ 17.06.2013
Heinrich Pfusterschmid-Hardtenstein

Kleinstaat Keinstaat?

Wien/Köln/Weimar: Böhlau Verlag 2001; 224 S.; geb., 23,80 €; ISBN 3-205-99429-9
Der Autor war bis zu seiner Pensionierung als Beamter im Österreichischen Diplomatischen Dienst beschäftigt. In seinem Buch stellt er Betrachtungen über die gewandelte Rolle von Kleinstaaten im heutigen internationalen System an, ohne im Einzelnen auf die derzeitige Diskussion über die theoretischen Implikationen der Globalisierung einzugehen. Er vertritt die Meinung, dass sich die Rolle des Staates insgesamt durch den zunehmenden Zwang zur internationalen Kooperation entscheidend gewandelt hat. Deshalb sieht Pfusterschmid-Hardtenstein auch für Kleinstaaten die Chance, ihren Einfluss zu vergrößern, wenn sie auf Zusammenarbeit in internationalen Organisationen setzen und die Herrschaft des Rechts aktiv unterstützen. Am Beispiel Österreichs analysiert er die konkreten Möglichkeiten einer solchen Politik. Inhaltsübersicht: I. Verliert der Staat seine zentrale Stellung?; II. Kriterien des Staatsbegriffes; III. Zwischen Groß und Klein; IV. Die souveräne Staatsgewalt heute; V. Kriterien für die Einteilung der Staaten nach Macht und Größe; VI. Der Kleinstaat; VII. Die innere und äußere Sicherheit des Kleinstaates; VIII. Österreich, ein Kleinstaat in der Mitte Europas.
Walter Rösch (WR)
M. A., Politikwissenschaftler.
Rubrizierung: 4.14.33.13.22.4 Empfohlene Zitierweise: Walter Rösch, Rezension zu: Heinrich Pfusterschmid-Hardtenstein: Kleinstaat Keinstaat? Wien/Köln/Weimar: 2001, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/16323-kleinstaat-keinstaat_18738, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 18738 Rezension drucken
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