/ 18.06.2013
Gerhard Beestermöller
Krieg gegen den Irak - Rückkehr in die Anarchie der Staatenwelt? Ein kritischer Kommentar aus der Perspektive einer Kriegsächtungsethik
Stuttgart: Verlag W. Kohlhammer 2003 (Beiträge zur Friedensethik 35); 107 S.; 2., durchges. Aufl.; kart., 14,- €; ISBN 3-17-018064-9Auch wenn der Krieg der USA gegen den Irak inzwischen als abgeschlossen betrachtet werden kann, hat das Vorgehen der USA die Debatten um die Legitimität von Kriegen neu entfacht. Diese Frage könne jedoch, so der Ansatzpunkt des Autors, durch den Verweis auf das Völkerrecht nicht ausreichend beantwortet werden; vielmehr bedürfe es weiterer Argumente. Vor diesem Hintergrund entwickelt der Autor am Beispiel der Argumentation über den Irakkrieg Ansatzpunkte einer Präliminarethik; demnach sollen Kriege u. a. insbesondere dann legitim sein, wenn der Weltrechtsprozess durch sie nicht gestört wird.
Inhaltsübersicht: II. Pro und contra eines Krieges gegen den Irak; III. Die Notwendigkeit einer Präliminarethik; IV. Erster Annäherungsversuch an die Handlung „Bedrohungsabwehr" im Rahmen einer Präliminarethik; V. Krieg gegen den Irak?
Silke Becker (BE)
Dipl.-Soziologin; freie Journalistin.
Rubrizierung: 5.44 | 4.22 | 2.64 | 2.63 | 4.1
Empfohlene Zitierweise: Silke Becker, Rezension zu: Gerhard Beestermöller: Krieg gegen den Irak - Rückkehr in die Anarchie der Staatenwelt? Stuttgart: 2003, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/18793-krieg-gegen-den-irak---rueckkehr-in-die-anarchie-der-staatenwelt_21804, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 21804
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Dipl.-Soziologin; freie Journalistin.
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