/ 18.06.2013
Stefan Naumann
Kulturförderpolitik. Ein systemtheoretischer Ansatz zur Identifikation von Effizienzkriterien beim Vergleich öffentlicher und unternehmenspolitisch motivierter Kulturförderung
Marburg: Tectum Verlag 2002; XVIII, 280 S.; 25,90 €; ISBN 3-8288-8404-0Diss. Rostock. - Angesichts knapper öffentlicher Kassen spielt die Kulturförderung von Unternehmen eine immer wichtigere Rolle. Der Autor entwickelt ein Evaluationsmodell, mit dessen Hilfe er die gesellschaftlichen Effekte der unternehmerischen Kulturförderung bewerten will. „Die Untersuchung wird auf der methodischen Grundlage einer umfassenden systematischen Betrachtungsweise geführt werden. Diese spezifische Vorgehensweise wird die axiomatische Deduktion bestimmter Modellvorstellungen und Konzeptionen beinhalten." (6) Im empirischen Teil überprüft der Autor sein Modell exemplarisch am Beispiel der Kulturförderung der Deutschen Bank sowie der Royal Bank of Scotland.
Inhaltsübersicht: I. Grundlagen zur Begrifflichkeit und Konzeption der Untersuchung; II. Entwicklung eines Evaluationsmodells zur Effizienzkontrolle unternehmenspolitisch motivierter Kulturförderung; III. Anwendung des Bewertungssystems in Fallstudien einer deutschen und einer britischen kulturfördernden Bank.
Silke Becker (BE)
Dipl.-Soziologin; freie Journalistin.
Rubrizierung: 2.263 | 2.343
Empfohlene Zitierweise: Silke Becker, Rezension zu: Stefan Naumann: Kulturförderpolitik. Marburg: 2002, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/19125-kulturfoerderpolitik_22211, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 22211
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Dipl.-Soziologin; freie Journalistin.
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