/ 11.06.2013
Otfried Höffe (Hrsg.)
Lesebuch zur Ethik. Philosophische Texte von der Antike bis zur Gegenwart
München: C. H. Beck 1999 (Beck'sche Reihe 1341); 438 S.; 2. Aufl.; 19,90 DM; ISBN 3-406-42141-5Ethik, begriffen als Lehre von den Sitten oder der Moral, lässt sich nicht auf eine philosophische Disziplin, schon gar nicht auf ein akademisches Teilfach reduzieren. Anhand einer etymologischen Analyse des Wortes "Ethik" arbeitet der Herausgeber im Vorwort ethische Fragen als fundamentale Probleme heraus, denen sich Menschen annehmen müssen, sobald sie sich in sozialen Verbänden organisieren. Anhand von 218 Quellentexten verfolgt der Band, wie verschiedene Kulturen zu verschiedenen Zeiten Antworten auf die ethischen Fragen gefunden haben. Der Radius der behandelten Fragestellungen umfasst personale Ethiken wie solche sozialer Institutionen; es werden die Verbindlichkeiten des Menschen gegen sich selbst und andere, gegenüber Gott, schließlich gegenüber der Natur behandelt.
Aus dem Inhalt: I. Außereuropäische und vorphilosophische Ethik: A. Altägyptische Weisheitslehren; B. Babylon; C. Altes und Neues Testament; D. Indische Ethik; E. Chinesische Ethik; F. Der Koran; G. Archaisches Griechenland. II. Griechenland und Rom; III. Patristik und Mittelalter; IV. Renaissance, Humanismus, Aufklärung; V. Kant und der Deutsche Idealismus; VI. Neunzehntes Jahrhundert; VII. Zwanzigstes Jahrhundert.
Florian Weber (FW)
M. A., wiss. Mitarbeiter, Institut für Politikwissenschaft, Universität Jena.
Rubrizierung: 5.1
Empfohlene Zitierweise: Florian Weber, Rezension zu: Otfried Höffe (Hrsg.): Lesebuch zur Ethik. München: 1999, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/10508-lesebuch-zur-ethik_12422, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 12422
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M. A., wiss. Mitarbeiter, Institut für Politikwissenschaft, Universität Jena.
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