/ 18.06.2013
Jacques Derrida
Marx & Sons. Aus dem Französischen von Jürgen Schröder
Frankfurt a. M.: Suhrkamp 2004 (suhrkamp taschenbuch wissenschaft 1660); 135 S.; 9,- €; ISBN 3-518-29260-9Derridas 1993 erschienene Auseinandersetzung mit Marx (dt. 1995: „Marx' Gespenster. Der Staat der Schuld, die Trauerarbeit und die neue Internationale") hat eine heftige Debatte über das Verhältnis von Post-Strukturalismus und Marxismus ausgelöst. Derrida habe mit seiner Dekonstruktion - so lauteten wesentliche Einwände - den praktisch-revolutionären Impuls der Marx'schen Theorie entpolitisiert und die materialistische Klassenanalyse durch einen ironischen Ästhetizismus ersetzt. Der Text enthält Derridas Antworten auf seine Kritiker - darunter Terry Eagleton, Tom Lewis, Frederic Jameson, Toni Negri - und ist eine durch Kommentare (vom Herausgeber Briault) ergänzte Fassung seiner ersten Stellungnahme, die 1999 in dem von Michael Sprinker herausgegebenen Sammelband „Ghostly Demarcations. A Symposium on Jacques Derrida's Specter of Marx" (London) erschien.
Thomas Mirbach (MIR)
Dr., wiss. Mitarbeiter, Lawaetz-Stiftung Hamburg, Lehrbeauftragter, Institut für Politische Wissenschaft, Universität Hamburg.
Rubrizierung: 5.43
Empfohlene Zitierweise: Thomas Mirbach, Rezension zu: Jacques Derrida: Marx & Sons. Frankfurt a. M.: 2004, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/20115-marx--sons_23428, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 23428
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Dr., wiss. Mitarbeiter, Lawaetz-Stiftung Hamburg, Lehrbeauftragter, Institut für Politische Wissenschaft, Universität Hamburg.
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