/ 11.06.2013
Dieter-Jürgen Moraw
Mensch und Gemeinschaft. Eine Theorie des Verhältnisses zwischen Individuum und Personengemeinschaft
München: Herbert Utz Verlag 1999; 47 S.; brosch., 29,34 DM; ISBN 3-89675-548-XDer um Anschaulichkeit und leichte Verständlichkeit bemühte Aufsatz betrachtet das Spannungsfeld zwischen Individuum und Gemeinschaft (wobei die Begriffe Gemeinschaft und Gesellschaft undifferenziert verwendet werden) ausgehend von der aristotelischen Bestimmung des Menschen als zoon politikon und versucht darauf aufbauend die Bestimmung des Menschen nicht als antagonistisches, sondern integriertes Wesen zu stützen. Der Autor arbeitet zunächst drei menschliche Strukturkategorien (Freiheit, Gerechtigkeit, Einigkeit) heraus und stellt die komplementäre Konstitution von Individuum und Gemeinschaft allgemein sowie Wechselwirkungen in verschiedenen realen gesellschaftlichen Bereichen (gesellschaftliches System allgemein, wirtschaftliches System, politisch-rechtliches System) dar. Bei der Auseinandersetzung auf allen Analyseebenen soll deutlich werden: Individuelle Freiheit und kollektive Verfaßtheit des Menschen bedingen sich gegenseitig.
Inhaltsübersicht: 1. Der einzelne Mensch; 2. Der Mensch in der Gemeinschaft; 3. Weiterführende Themen und Ausblick.
Dirk Märten (DM)
Rubrizierung: 5.42
Empfohlene Zitierweise: Dirk Märten, Rezension zu: Dieter-Jürgen Moraw: Mensch und Gemeinschaft. München: 1999, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/10444-mensch-und-gemeinschaft_12350, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 12350
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