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/ 18.06.2013
Ewald Terhart

Nach PISA. Bildungsqualität entwickeln. Mit einem Vorwort von Linda Reisch

Hamburg: Europäische Verlagsanstalt 2002; 147 S.; brosch., 14,- €; ISBN 3-434-50540-7
Nach dem schlechten Abschneiden der deutschen Schüler bei der internationalen Leistungsvergleichs-Studie PISA steht das gesamte deutsche Bildungssystem auf dem Prüfstein. Terhart, Professor für Schulpädagogik und Allgemeine Didaktik, fasst einleitend noch einmal die PISA-Ergebnisse zusammen und analysiert die öffentliche Debatte um Ursachen und angemessene Konsequenzen. "Qualität" ist hier zu einem neuen Leitbegriff avanciert. Der Autor führt in die aktuelle Diskussion um "Qualität", "Qualitätssicherung" und "Qualitätsmanagement" in der Schule ein und skizziert ihre Hintergründe, Konzepte und Probleme insbesondere bei der Adaption privatwirtschaftlich-ökonomischer Denkmodelle auf die Schule. Terhart unterbreitet Lösungsvorschläge, die bei einer Verbesserung der Qualität der Lehrerarbeit und damit bei der Lehrerbildung (Ausbildung, Fortbildung und Weiterbildung) ansetzt. Abschließend beleuchtet er das Beziehungsgefüge zwischen Bildungspolitik, -verwaltung, -forschung und -praxis und eruiert Möglichkeiten der Koordination.
Julia Schmidt-Häuer (JSH)
Dr., Referentin im wissenschaftlichen Dienst der SPD-Bürgerschaftsfraktion in Bremen.
Rubrizierung: 2.343 Empfohlene Zitierweise: Julia Schmidt-Häuer, Rezension zu: Ewald Terhart: Nach PISA. Hamburg: 2002, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/17604-nach-pisa_20286, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 20286 Rezension drucken
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