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/ 20.06.2013
Frank Deppe / Georg Fülberth / Werner Goldschmidt / Ernst-Ulrich Huster / Reinhard Kühnl / Norman Paech / Wolfgang Schoeller / Herbert Schui / Gerd Wiegel

Nichts bleibt, wie es war. Ein Vierteljahrhundert im Überblick 1980 bis 2005

Heilbronn: Distel Verlag 2005; 109 S.; 12,80 €; ISBN 3-929348-39-X
Der Band erscheint anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Distel Verlages und enthält acht kurze Beiträge von namhaften eher links orientierten Wissenschaftlern. Sie skizzieren ihre Position zu den jeweiligen Forschungsgebieten oder diskutieren aktuelle Probleme, bei denen die Auseinandersetzung mit dem Neoliberalismus, Fragen der „Neuen Weltordnung“ und die Zukunft des Sozialstaats im Mittelpunkt stehen. Hierzu konstatiert Deppe, dass sich „die utopischen Energien der europäischen Arbeiterbewegungen [...] erschöpft” haben (17 f.). Als wesentliche Ursachen führt Schui neben den Folgewirkungen des Kalten Krieges die sozialdemokratische Politik der letzten dreißig Jahre an: die Orientierung am Konsumismus, das blinde Festhalten am Korporatismus und die Unfähigkeit, die Verteilungsfrage bei steigenden Preisen zu lösen.
Frank Schale (FS)
Dr., wiss. Mitarbeiter, Professur für Politische Theorie und Ideengeschichte, Technische Universität Chemnitz.
Rubrizierung: 1.32.222.372.632.34.14.435.45 Empfohlene Zitierweise: Frank Schale, Rezension zu: Frank Deppe / Georg Fülberth / Werner Goldschmidt / Ernst-Ulrich Huster / Reinhard Kühnl / Norman Paech / Wolfgang Schoeller / Herbert Schui / Gerd Wiegel: Nichts bleibt, wie es war. Heilbronn: 2005, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/24426-nichts-bleibt-wie-es-war_28196, veröffentlicht am 25.06.2007. Buch-Nr.: 28196 Inhaltsverzeichnis Rezension drucken
CC-BY-NC-SA