/ 21.06.2013
Hans-Ulrich Wehler
Notizen zur deutschen Geschichte
München: C. H. Beck 2007 (Beck'sche Reihe 1743); 294 S.; 14,90 €; ISBN 978-3-406-54770-6Der Band versammelt verschiedene Rezensionen, Aufsätze und Zeitungsbeiträge des Nestors der bundesdeutschen Sozialgeschichte aus den vergangenen acht Jahren. Sie verdeutlichen zugleich die Breite der Wehlerschen Interessen. Es finden sich Anmerkungen zu Friedrich dem Großen wie zu Gerhard Schröder, zu Götz Alys Buch über Hitlers Volksstaat (das Wehler vehement kritisiert) wie zu Andrei Markovits’ Diagnose des europäischen Antiamerikanismus, zur Theoriedebatte der zeitgenössischen Geschichtswissenschaft wie zur Geschichte der Firma Opel im „Dritten Reich“ – die schon damals eine Tochterfirma des amerikanischen General Motors Konzerns war. Der aus dieser Themenvielfalt resultierende, recht heterogene Charakter des Buches macht die Lektüre – auch wegen ihrer klaren und pointierten Formulierungen – aber durchaus anregend und lässt den Leser neue Themen entdecken.
Sebastian Lasch (LA)
M. A., wiss. Mitarbeiter, Institut für Politikwissenschaft, Universität Jena.
Rubrizierung: 2.31 | 2.61 | 3.1
Empfohlene Zitierweise: Sebastian Lasch, Rezension zu: Hans-Ulrich Wehler: Notizen zur deutschen Geschichte München: 2007, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/27529-notizen-zur-deutschen-geschichte_32289, veröffentlicht am 16.08.2007.
Buch-Nr.: 32289
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M. A., wiss. Mitarbeiter, Institut für Politikwissenschaft, Universität Jena.
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