/ 21.06.2013
Nicolas Kredel
Operation "Enduring Freedom" and the Fragmentation of International Legal Culture. Comparing US Common Law and Civil Law Perspectives on the International Use of Force
Berlin: Duncker & Humblot 2006 (Schriften zum Volkerrecht 163); 263 S.; 78,- €; ISBN 978-3-428-11949-3Rechtswiss. Diss. LMU München; Gutachter: B. Simma. – Zwischen den USA und vielen europäischen Staaten sind politische und rechtliche Uneinigkeiten zu beobachten, die in besonderem Maße Fragen der internationalen Gewaltanwendung betreffen, wie beispielsweise im Irak-Konflikt. Eine Wurzel für die transatlantischen Unstimmigkeiten sieht der Autor in einer Fragmentierung der Rechtskultur: Die grundlegenden Unterschiede zwischen dem US-amerikanischen und dem kontinentaleuropäischen Rechtsdenken seien eine Erklärung für die existierenden völkerrechtlichen Meinungsverschiedenheiten. Der Verlust einer gemeinsamen Rechtskultur führe zu verfehlten Dialogen, wie sich etwa bei der Beurteilung der Operation „Enduring Freedom“ gezeigt habe, so Kredels Beobachtung.
Sabine Steppat (STE)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 4.1 | 2.21 | 2.64 | 4.3
Empfohlene Zitierweise: Sabine Steppat, Rezension zu: Nicolas Kredel: Operation "Enduring Freedom" and the Fragmentation of International Legal Culture. Berlin: 2006, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/26083-operation-enduring-freedom-and-the-fragmentation-of-international-legal-culture_30339, veröffentlicht am 25.06.2007.
Buch-Nr.: 30339
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Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
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