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/ 21.06.2013
Benjamin Ziemann (Hrsg.)

Peace Movements in Western Europe, Japan and the USA during the Cold War

Essen: Klartext 2008 (Frieden und Krieg 8); 286 S.; brosch., 29,90 €; ISBN 978-3-89861-763-5
Der Band versammelt die Beiträge einer Tagung, den der Arbeitskreis Historische Friedensforschung im Oktober 2005 am Institut für soziale Bewegungen der Universität Bochum veranstaltet hatte. Ziel ist es, die gesellschaftliche und politische Relevanz der Friedensbewegungen nach dem Zweiten Weltkrieg stärker hervorzuheben. Dies geschieht in drei Teilen. Erstens werden die Ursachen der Mobilisierung und transnationalen Verbindungen unter den Bewegungen in den Blick genommen. Dabei geht es z. B. um Studentenbewegungen in Großbritannien und den USA oder um die Begegnungen der italienischen Friedensbewegung mit Südamerika. Im zweiten Teil wird der symbolische Gehalt der Friedensbewegungen analysiert, etwa am Beispiel einer Wanderausstellung von Künstlern gegen den Atomkrieg oder der Verwendung der Fahne des „Vietcong“ in der US-amerikanischen Anti-Kriegsbewegung. Der Band schließt mit einer soziologischen Betrachtung des Phänomens der Friedensbewegungen.
Carsten Michael Nickel (CMN)
B. A., Politikwissenschaftler, wiss. Hilfskraft, Lehrstuhl für Internationale Politik, Ruhr-Universität Bochum.
Rubrizierung: 2.222.3314.12.682.642.61 Empfohlene Zitierweise: Carsten Michael Nickel, Rezension zu: Benjamin Ziemann (Hrsg.): Peace Movements in Western Europe, Japan and the USA during the Cold War Essen: 2008, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/28258-peace-movements-in-western-europe-japan-and-the-usa-during-the-cold-war_33250, veröffentlicht am 21.05.2008. Buch-Nr.: 33250 Inhaltsverzeichnis Rezension drucken
CC-BY-NC-SA