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/ 11.06.2013
PISA-Konsortium Deutschland (Hrsg.)

PISA 2006. Die Ergebnisse der dritten internationalen Vergleichsstudie

Münster u. a.: Waxmann Verlag 2007; 424 S.; brosch., 19,90 €; ISBN 978-3-8309-1900-1
Nach den Schwerpunkten Lesekompetenz (2000) und Mathematik (2003) steht in der dritten OECD-weiten PISA-Vergleichsstudie die Untersuchung der naturwissenschaftlichen Kompetenz von Jugendlichen im Mittelpunkt. Mit diesem Bericht werden die deutschlandweiten Ergebnisse und die wichtigsten Befunde des internationalen Vergleichs vorgestellt. Zudem wurden Analysen zu vertiefenden, aus deutscher Sicht bedeutsamen Fragestellungen durchgeführt. Die zeitliche Distanz von sechs Jahren nach der ersten Erhebung erlaubt erste vorsichtige Aussagen über mögliche Entwicklungen. Seit den alarmierenden Ergebnissen von PISA 2000 wurden in Deutschland verschiedene Maßnahmen vorgenommen, die positive Veränderungen erkennen lassen – etwa im Bereich der Lesekompetenz, der schulischen Rahmenbedingungen und auch hinsichtlich der Ausprägung der sozialen Disparitäten. Letztere hat sich leicht abgeschwächt, dennoch stellen die Kompetenzunterschiede zwischen den Sozialschichten „immer noch eine wichtige bildungspolitische Herausforderung dar“ (333) – ebenso wie das niedrige Kompetenzniveau von Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Der Band bietet eine Fülle von differenzierten Einzelbefunden, die zusätzlich zu den drei Hauptfeldern der PISA-Untersuchung Fragen nach der Computervertrautheit von Jugendlichen und nach ihren Berufserwartungen umfassen.
Anke Rösener (AR)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 2.3432.263 Empfohlene Zitierweise: Anke Rösener, Rezension zu: PISA-Konsortium Deutschland (Hrsg.): PISA 2006. Münster u. a.: 2007, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/9586-pisa-2006_34008, veröffentlicht am 11.06.2008. Buch-Nr.: 34008 Inhaltsverzeichnis Rezension drucken
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