/ 20.06.2013
Harald Holz / Konrad Wegmann
Rechtsdenken: Schnittpunkte West und Ost. Recht in den gesellschafts- und staatstragenden Institutionen Europas und Chinas
Münster: Lit 2005 (Strukturen der Macht. Studien zum politischen Denken Chinas 13); X, 378 S.; brosch., 39,90 €; ISBN 978-3-8258-8695-0Die Herausgeber des Sammelbandes bezeichnen Recht als eine der Grundvoraussetzungen für das Bestehen sowie Überleben eines jeden Gemeinwesens. Wie die geschichtlichen Erfahrungen jedoch zeigten, habe es viele Fehlentwicklungen und Gegner eines solchen Ausgleichs gegeben. Geschichte sei oftmals ein „Kampf ums Recht“ (VII) gewesen. Vor diesem Hintergrund werden zwei Rechtssysteme miteinander verglichen, die weltgeschichtlich bis heute prägend sind, zu ihrer Zeit aber keine Kenntnis voneinander hatten: das römische Recht und – maßgebend für ganz Ostasien – der chinesische Riten- und Sittenpragmatismus sowie der Kodex der Tang-Zeit. Dieses Buch bietet Einsichten, die zum Verständnis der kulturellen, insbesondere der rechts- und machtpragmatischen Strukturen Chinas beitragen.
Sabine Steppat (STE)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 2.1 | 2.21 | 5.44 | 2.68 | 2.61
Empfohlene Zitierweise: Sabine Steppat, Rezension zu: Harald Holz / Konrad Wegmann: Rechtsdenken: Schnittpunkte West und Ost. Münster: 2005, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/25282-rechtsdenken-schnittpunkte-west-und-ost_29285, veröffentlicht am 25.06.2007.
Buch-Nr.: 29285
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Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
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