/ 04.06.2013
Hartmut Holzapfel
Schule 2000. Bildungspolitische Thesen für die Schule von morgen
Frankfurt a. M.: Verlag für Akademische Schriften 1996 (Politik in sozialer und ökologischer Verantwortung); 73 S.; 17,- DM; ISBN 3-88864-224-8Der Autor ist Soziologe und seit 1991 hessischer Kultusminister. Er spricht sich entschieden für Ganztagsschulen aus, die in anderen Ländern zumindest bis zur Mittelstufe zum Regelangebot gehören und dort auch bezahlbar sind. Weiterhin befürwortet Holzapfel, daß die Schulen in den Lehrplänen mehr eigene Gestaltungsspielräume bekommen und die Schüler im Umgang mit neuen Medien gefördert werden.
Aus dem Inhalt: Die Schule von heute schiebt einen Reformstau vor sich her: Das "Spiegel"-Gespräch. Eine andere Schule für eine veränderte Kindheit: Ganztagsschule als Regelangebot: Was soll/was kann die Familie leisten?; Präsenzzeiten für Lehrkräfte und Schüler; Kosten der Ganztagsschule. Neue Inhalte und Formen für schulisches Lernen: Plädoyer für ein Schulprogramm: Was müssen Kinder lernen?; Bildungskanon und Bildungswissen; Schule als Ort praktischer Erfahrung; Alte Fragen an die neuen Medien; Letzter Hort des Taylorismus. Mehr Mut für die Schule der Zukunft: Der Umgang mit den Ressourcen: Das Selbstbild der Lehrkräfte; Wiederentdeckung des Gemeinsinns; Wer bewertet Kosten und Nutzen?; Gestaltungsräume entwickeln und sichern.
Stefan Lembke (SL)
M. A., Politikwissenschaftler.
Rubrizierung: 2.343
Empfohlene Zitierweise: Stefan Lembke, Rezension zu: Hartmut Holzapfel: Schule 2000. Frankfurt a. M.: 1996, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/6198-schule-2000_8424, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 8424
Rezension drucken
M. A., Politikwissenschaftler.
CC-BY-NC-SA