/ 20.06.2013
Ulrich Blaschke / Achim Förster / Stephanie Lumpp / Judith Schmidt (Hrsg.)
Sicherheit statt Freiheit? Staatliche Handlungsspielräume in extremen Gefährdungslagen
Berlin: Duncker & Humblot 2005 (Schriften zum Öffentlichen Recht 1002); 190 S.; 56,- €; ISBN 3-428-11872-3Dass Freiheit und Sicherheit in einem prekären Spannungsverhältnis zueinander stehen, gehört seit jeher zu den klassischen Topoi der Staats- und Verfassungsdiskussion. Die politischen Reaktionen (nicht nur) der westlichen Staaten auf die Anschläge des 11. Septembers 2001 haben dieser Debatte jedoch neue Nahrung gegeben. Allerorten wurden die Befugnisse der Sicherheitsbehörden ausgeweitet und bestehende Freiheitsräume eingegrenzt. Welche Handlungsspielräume dem Staat in extremen Gefährdungslagen legitimerweise zukommen, welche ihm aber auch verschlossen bleiben sollten, wird in dem Band von Rechtswissenschaftlern aus verschiedenen Perspektiven diskutiert. Zwei einführenden Beiträgen folgen Analysen zu drei Themenschwerpunkten: dem Schutz privater Daten im Sicherheitsrecht, dem Luftsicherheitsgesetz sowie der Zulässigkeit von Folter im Rechtsstaat. Die Beiträge gehen zurück auf eine Tagung der Fachschaft Jura des Bischöflichen Cusanuswerkes aus dem Herbst 2004.
Wilhelm Knelangen (WK)
Dr., wiss. Ass., Institut für Sozialwissenschaften (Bereich Politikwissenschaft), Universität Kiel.
Rubrizierung: 2.32 | 4.42 | 2.343
Empfohlene Zitierweise: Wilhelm Knelangen, Rezension zu: Ulrich Blaschke / Achim Förster / Stephanie Lumpp / Judith Schmidt (Hrsg.): Sicherheit statt Freiheit? Berlin: 2005, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/24976-sicherheit-statt-freiheit_28877, veröffentlicht am 25.06.2007.
Buch-Nr.: 28877
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Dr., wiss. Ass., Institut für Sozialwissenschaften (Bereich Politikwissenschaft), Universität Kiel.
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