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/ 05.06.2013
Peter Hoffmann

Stauffenberg und der 20. Juli 1944

München: C. H. Beck 1998 (C. H. Beck Wissen 2101); 104 S.; 14,80 DM; ISBN 3-406-43302-2
Hoffmann, Lehrstuhlinhaber für deutsche Geschichte in Montreal und Autor zahlreicher Publikationen zur Thematik des Widerstands, schildert in knapper und gut lesbarer Form den Werdegang Claus Schenk Graf von Stauffenbergs, seine politischen Vorstellungen, den "Weg in die Verschwörung" (58), seine Rolle am Umsturzversuch und schließlich die Hinrichtung des Hitler-Attentäters. "Zum Thema Stauffenberg und der 20. Juli 1944 führen viele Wege: die in der Familientradition wurzelnden Pflicht- und Ehrauffassungen, die innige Frömmigkeit Stauffenbergs, die Denkwelt des Kreises um den Dichter Stefan George, die verwandtschaftlichen und freundschaftlichen Bindungen, die in den 1930er Jahren vor allem in Berlin während der Kriegsakademiezeit entstanden, und alles einschließend und überragend Stauffenbergs vorbehaltlose Bindung an seinen Soldatenberuf." (10)
Sabine Steppat (Ste)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 2.3122.35 Empfohlene Zitierweise: Sabine Steppat, Rezension zu: Peter Hoffmann: Stauffenberg und der 20. Juli 1944 München: 1998, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/7177-stauffenberg-und-der-20-juli-1944_9595, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 9595 Rezension drucken
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