/ 11.06.2013
Hans-Peter Burth
Steuerung unter der Bedingung struktureller Koppelung. Ein Theoriemodell soziopolitischer Steuerung
Opladen: Leske + Budrich 1999; 362 S.; kart., 74,- DM; ISBN 3-8100-2568-2Die gewachsene Skepsis gegenüber den Möglichkeiten gesamtgesellschaftlicher Steuerung führte zu einer Aufspaltung wissenschaftlicher Forschung in Teilsystematiken entlang empirischer Problemfelder und theoretischer Analyseebenen. Anliegen des Autors ist es daher, die Möglichkeiten und Voraussetzungen einer integrativen politikwissenschaftlichen Steuerungstheorie auszuloten. In einer "Rationalen Rekonstruktion" von vier verschiedenen steuerungstheoretischen Konzepten im Rahmen der kontextsignifikanten Begriffsdimensionen Sozialtheorie, Policyanalyse, Staats- und Gesellschaftstheorie sowie kybernetische Systemtheorie werden analytische Begriffe herausgearbeitet und auf ihre Verwendbarkeit in einem metatheoretischen Modell überprüft. Resultat ist das Steuerungsmodell "Strukturelle Koppelung" und daran anschließend das Konzept der "Medialen Steuerungsanalyse". Theoretische Adäquatheit und empirische Ergiebigkeit beruhen auf der Interpretation der Gesellschaft als eines Wirkzusammenhanges autopoietischer sozialer Teilsysteme.
Aus dem Inhalt: 1.2 Wissenschaftssprachliche Grundlagen und Methodik; 2.1 Bedeutungsanalyse des Begriffs Politische Steuerung; 2.2 Vier steuerungstheoretische Argumentationsstränge; 3.2 Steuerungstheoretisches Theoriemodell Strukturelle Kopplung.
Dirk Märten (DM)
Rubrizierung: 2.21 | 5.2 | 1.2
Empfohlene Zitierweise: Dirk Märten, Rezension zu: Hans-Peter Burth: Steuerung unter der Bedingung struktureller Koppelung. Opladen: 1999, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/10295-steuerung-unter-der-bedingung-struktureller-koppelung_12179, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 12179
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