/ 18.06.2013
Thomas Lischeid
Symbolische Politik. Das Ereignis der NS-Bücherverbrennung 1933 im Kontext seiner Diskursgeschichte
Heidelberg: Synchron 2001 (Diskursivitäten 4); 277 S.; brosch., 34,80 €; ISBN 3-935025-05-XDas Bild Deutschlands in den Anfangsjahren der NS-Herrschaft war entscheidend geprägt durch das Ereignis der Bücherverbrennungen im Mai 1933. Während die ereignisgeschichtliche Seite seit den 60er-Jahren vielfach thematisiert wurde, fehlte bislang eine Analyse des politisch-ästhetischen Zeichencharakters des Geschehens. Diese Forschungslücke füllt die Untersuchung von Lischeid, indem sie die NS-Bücherverbrennung zum einen in den Kontext ihrer Diskursgeschichte, zum anderen in den der spezifisch ästhetischen Praxis des Futurismus und der "NS-(Kultur-) Revolution" stellt.
Kaspar Nürnberg (KN)
M. A., Historiker, Geschäftsführer des Vereins Aktives Museum, Berlin.
Rubrizierung: 2.312
Empfohlene Zitierweise: Kaspar Nürnberg, Rezension zu: Thomas Lischeid: Symbolische Politik. Heidelberg: 2001, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/17141-symbolische-politik_19720, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 19720
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M. A., Historiker, Geschäftsführer des Vereins Aktives Museum, Berlin.
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