/ 06.06.2013
Tamara Targamadze
Technologiepolitik im Transformationsprozess. Eine Auswertung der georgischen Erfahrungen
Frankfurt a. M. u. a.: Peter Lang 2005 (Europäische Hochschulschriften: Reihe V, Volks- und Betriebswirtschaft 3138); 316 S.; brosch., 51,50 €; ISBN 3-631-54044-2Wirtschaftswiss. Göttingen. – Der Arbeit liegt ein breites Transformationsverständnis zugrunde, das den Übergang eines Staates zu Demokratie und Marktwirtschaft als komplexe gesellschaftliche Aufgabe betrachtet, wobei die Innovations- und Technologiepolitik eine Schlüsselrolle einnimmt. Dieser Prozess ist in Georgien ins Stocken geraten. Die Autorin untersucht die ökonomischen, politischen und sozialen Faktoren eines diagnostizierten Staats- und Marktversagens. Im Mittelpunkt der primär wirtschaftstheoretisch argumentierenden Arbeit steht die Analyse des „Zusammenspiels von betrieblicher Innovationsdynamik, der Qualität des nationalen Innovationssystems, struktureller Wettbewerbsfähigkeit und der staatlichen Technologiepolitik unter den Bedingungen der Systemtransformation“ (13). Auf dieser Grundlage entwirft Targamadze ein wachstumsorientiertes technologiepolitisches Konzept und entwickelt Leitlinien zur Neuausrichtung einer innovationsfreundlichen staatlichen Technologiepolitik.
Anke Rösener (AR)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 2.63 | 2.263 | 2.2
Empfohlene Zitierweise: Anke Rösener, Rezension zu: Tamara Targamadze: Technologiepolitik im Transformationsprozess. Frankfurt a. M. u. a.: 2005, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/8960-technologiepolitik-im-transformationsprozess_28290, veröffentlicht am 25.06.2007.
Buch-Nr.: 28290
Inhaltsverzeichnis
Rezension drucken
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
CC-BY-NC-SA