/ 20.06.2013
Hans-Henning Kortüm (Hrsg.)
Transcultural Wars from the Middle Ages to the 21st Century
Berlin: Akademie Verlag 2006; 274 S.; geb., 54,80 €; ISBN 978-3-05-004131-5Eine Gruppe von Wissenschaftlern am Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte an der Universität Regensburg beschäftigt sich seit Längerem im Rahmen eines Projektes mit „Formen und Funktionen des Krieges im Mittelalter“. Während einer international und interdisziplinär ausgerichteten Konferenz im März 2004, die die Regensburger Historiker gemeinsam mit dem Hamburger Institut für Sozialforschung, organisiert haben, wurde versucht, traditionelle Epochengrenzen, wie sie zwischen Mittelalter und Neuzeit nach wie vor bestehen, zu überwinden. Einen Ansatz hierfür bot die gerade in jüngster Zeit kontrovers geführte Debatte über die „Kulturen des Krieges“ (John Keegan) und die mit ihr verbundene Frage nach der typologischen Verortung der jeweiligen Konflikte. Anhand der Kategorie des „transkulturellen Krieges“ wurde gefragt, welche Gemeinsamkeiten es zwischen mittelalterlichen und neuzeitlichen Kriegen gibt, wie neu die derzeit viel beschriebenen „Neuen Kriege“ wirklich sind. Darüber hinaus wurde epochenübergreifend untersucht, was Krieg zwischen Kulturen ausmacht und wie er sich typologisch fassen lässt.
Sabine Steppat (STE)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 4.41 | 4.1
Empfohlene Zitierweise: Sabine Steppat, Rezension zu: Hans-Henning Kortüm (Hrsg.): Transcultural Wars from the Middle Ages to the 21st Century Berlin: 2006, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/24510-transcultural-wars-from-the-middle-ages-to-the-21st-century_28305, veröffentlicht am 25.06.2007.
Buch-Nr.: 28305
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Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
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