/ 18.06.2013
Susanne-Sophia Spiliotis
Verantwortung und Rechtsfrieden. Die Stiftungsinitiative der deutschen Wirtschaft
Frankfurt a. M.: Fischer Taschenbuch Verlag 2003; 316 S.; 13,90 €; ISBN 3-596-16044-8Nach langwierigen Verhandlungen gelang es der Stiftungsinitiative der deutschen Wirtschaft die zugesagten fünf Milliarden DM aufzubringen, mit denen die ehemaligen Zwangsarbeiter der NS-Zeit entschädigt werden sollten und zugleich in den USA anhängige Sammelklagen abzuwenden. Dieses Verfahren wurde breit in den Medien diskutiert und nicht selten kritisiert. Die von einer Mitarbeiterin der Stiftungsinitiative verfasste Arbeit will einen Einblick in den Verlauf und die Bedingungen der oft zähen internationalen Verhandlungen geben und zugleich eine Chronik der Ereignisse bieten. Dabei wertete die Autorin neben Dokumenten auch Gespräche mit den an den Verfahren beteiligten Persönlichkeiten aus. Im Anhang finden sich verschiedene Dokumente sowie eine sehr detaillierte Chronik.
Inhaltsübersicht: Die Stiftungsinitiative der deutschen Wirtschaft - Humanitärer Anspruch und Wunsch nach Rechtsfrieden; Entstehung im Rückblick; Die internationalen Verhandlungen; Die Umsetzung der Berliner Abkommen vom 17. Juli 2000; Rückblick auf die Leistung der Stiftungsinitiative.
Silke Becker (BE)
Dipl.-Soziologin; freie Journalistin.
Rubrizierung: 2.35 | 2.312 | 2.331
Empfohlene Zitierweise: Silke Becker, Rezension zu: Susanne-Sophia Spiliotis: Verantwortung und Rechtsfrieden. Frankfurt a. M.: 2003, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/19241-verantwortung-und-rechtsfrieden_22348, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 22348
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Dipl.-Soziologin; freie Journalistin.
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