/ 05.06.2013
Andreas Balthasar
Vom Technologietransfer zum Netzwerkmanagement. Grundlagen zur politischen Gestaltung der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Industrie
Chur/Zürich: Verlag Rüegger 1998 (Nationales Forschungsprogramm 33); 298 S.; 62,10 DM; ISBN 3-7253-0601-XDie Annahme, Innovation bilde die Grundlage erfolgreichen Wirtschaftens führt seit den siebziger Jahren zu einer verstärkten Diskussion über Innovation als zentralen Bezugspunkt der Wirtschaftspolitik. Nach Balthasar können "technische Innovationen als interaktive Prozesse in Netzwerken von Akteuren" betrachtet werden, wobei er als Hauptthese formuliert, daß die Netzwerke der Entwickler den "Nährboden" technologischer Entwicklungen darstellen (20). Dieses erläutert er im ersten Teil. Im zweiten folgt eine empirische Analyse der Kommunikationsbeziehungen in den Wirtschaftsbereichen Maschinenbau und Kunststoffverarbeitung im deutschsprachigen Raum. Deren Ergebnisse vergleicht er im dritten Abschnitt und zieht Schlüsse für die Gestaltung einer netzwerkorientierten Technologiepolitik. Ziel des Buches ist die Beantwortung der Frage, "wie Institutionen, die an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Industrie aktiv sind, gestaltet und unterstützt werden können, damit innovationsrelevante Informationen rasch und formlos zwischen Forschung und industrieller Praxis ausgetauscht werden" (17).
Aus dem Inhalt: 1. Determinanten technischer Innovationen; 2. Netzwerke in Innovationsprozessen; 3. Fragestellungen und Untersuchungsanlage; 4. Fallstudie Werkzeugmaschinenbau; 5. Fallstudie Kunststoffverarbeitung.
Ulrike Hensel (UH)
Rubrizierung: 2.263 | 2.262 | 2.343 | 2.325 | 2.5 | 2.4
Empfohlene Zitierweise: Ulrike Hensel, Rezension zu: Andreas Balthasar: Vom Technologietransfer zum Netzwerkmanagement. Chur/Zürich: 1998, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/6956-vom-technologietransfer-zum-netzwerkmanagement_9316, veröffentlicht am 25.06.2007.
Buch-Nr.: 9316
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