/ 17.06.2013
Christian Meier
Von Athen bis Auschwitz. Betrachtungen zur Lage der Geschichte
München: C. H. Beck 2002 (Krupp-Vorlesungen zu Politik und Geschichte am Kulturwissenschaftlichen Institut im Wissenschaftszentrum Nordrhein-Westfalen 2); 235 S.; Ln, 22,90 €; ISBN 3-406-48982-6Der renommierte Historiker Meier - Professor für Alte Geschichte in München und Präsident der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung sowie zwischen 1980 und 1988 Vorsitzender des Verbandes der Historiker Deutschlands - wagt eine Bilanz der europäischen Geschichte an der Wende zum 21. Jahrhundert und fragt: Welche Beziehung können unsere heutigen Gesellschaften überhaupt noch zu dem historischen Erbe von drei Jahrtausenden herstellen? Wie ist der Sonderweg Europas in der Weltgeschichte von Athen bis Auschwitz zu verstehen? Welche besondere Verantwortung haben wir als Zeitgenossen innerhalb historischer Prozesse?
Inhalt: I. Am Ende des 20. Jahrhunderts. Abwesenheit der Geschichte - Davonlaufen der Zeit. Eine Lagebestimmung; II. Um Fünfzehnhundert: Das "Europäische Wunder". Die Frage nach seinen Voraussetzungen; III. Athen und Rom: Der Beginn des europäischen Sonderwegs; IV. Handeln und Sich-Ereignen; Politik und Prozesse: Ort und Verantwortung in der Geschichte; V. Auschwitz; VI. Vermächtnis ohne Erben? Wozu Geschichte und wie?
Sabine Steppat (STE)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 1.1
Empfohlene Zitierweise: Sabine Steppat, Rezension zu: Christian Meier: Von Athen bis Auschwitz. München: 2002, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/16778-von-athen-bis-auschwitz_19278, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 19278
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Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
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