/ 20.06.2013
Bernd Markert / Stefan Fränzle / Maik Hosang
Vorzeichenwechsel. Wie Gesellschaft sich verändern kann
Frankfurt a. M. u. a.: Peter Lang 2005; XVI, 183 S.; brosch., 39,- €; ISBN 978-3-631-54201-9Das Autorentrio entwickelt ein Konzept für ethisch verantwortetes Entscheiden und Handeln, das „Vertrauen vor Vertrag stellt, Glaubens- und Meinungsdiversität als Chance zur Stabilität begreift und solidarisches Handeln gegenüber Schwächeren“ (XIII) in den Mittelpunkt stellt. Als Ziel formulieren die Naturwissenschaftler – zwei von ihnen sind Chemiker – die Entwicklung eines „intelligenten Konfliktmanagements, das zu integrativen Problemlösungen“ (28) führen sollte. Dieses erfordere eine umfassende Modernisierung in nahezu allen gesellschaftlichen Bereichen und vor allem in der Sozial- sowie Wirtschaftspolitik. Daher formulieren sie eine Reihe von Vorschlägen, wozu etwa die Einführung einer „aktivierenden“ Sozialhilfe, eine Veränderung der Altersvorsorge und des Gesundheitssystems zählen. Ihre Vorstellungen basieren auf natur- und religionswissenschaftlichen Einsichten. Die Grundrechte, Subsidiarität und Nächstenliebe stehen dabei im Mittelpunkt.
Sabine Steppat (STE)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 5.42 | 2.3 | 2.342
Empfohlene Zitierweise: Sabine Steppat, Rezension zu: Bernd Markert / Stefan Fränzle / Maik Hosang: Vorzeichenwechsel. Frankfurt a. M. u. a.: 2005, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/25111-vorzeichenwechsel_29065, veröffentlicht am 25.06.2007.
Buch-Nr.: 29065
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Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
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