/ 05.06.2013
Oskar Negt
Warum SPD? 7 Argumente für einen nachhaltigen Macht- und Politikwechsel
Göttingen: Steidl 1998; 141 S.; 10,- DM; ISBN 3-88243-602-6Negt, Professor für Soziologie in Hannover, plädiert nicht nur für einen Macht-, sondern auch für einen Politikwechsel und begründet dies in den unten aufgeführten Essays. Er greift dabei Argumentationslinien seines Versuches vor der Bundestagswahl von 1994 auf, mit siebenundzwanzig Plädoyers politischer Intellektueller den Weg für eine "Zweite Gesellschaftsreform" zu ebnen. In sieben Themenkomplexen legt er soziale Krisenherde dar, "deren krebsartige Wucherungen die Substanz unserer Gesellschaft bedrohen" (20). Daher erscheint ihm ein Politikwechsel dringend geboten und die SPD böte hierfür die besten Zukunftsperspektiven. "Ob der Einstieg in große gesellschaftliche Reformprojekte gelingt oder nicht, hängt allerdings nicht nur von Gerhard Schröder als dem Stangenpferd jener Troika ab, die seit Jahren in der Öffentlichkeit beschworen wird, sondern von uns allen, denen ein Regierungswechsel am Herzen liegt." (141)
Inhalt: Vorwort: Das Ende einer Ära; 1. Wiedergewinnung des Politischen in der Politik; 2. Arbeit und menschliche Würde; 3. Bildung und Lernen; 4. Europa als kultureller Raum; 5. Individuum und Gesellschaft; 6. Technologie und Verantwortung; 7. Gerechtigkeit und Demokratie.
Ulrike Hensel (UH)
Rubrizierung: 2.331 | 2.342 | 2.343
Empfohlene Zitierweise: Ulrike Hensel, Rezension zu: Oskar Negt: Warum SPD? Göttingen: 1998, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/7479-warum-spd_9964, veröffentlicht am 25.06.2007.
Buch-Nr.: 9964
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