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/ 20.06.2013
Karin Braams

Wasser als völkerrechtlicher Regelungsgegenstand im bewaffneten Konflikt

Aachen: Shaker Verlag 2004 (Berichte aus der Rechtswissenschaft); XLVI, 283, IX S.; 49,80 €; ISBN 3-8322-3110-2
Rechtswiss. Diss. Bochum; Gutachter: K. Ipsen, T. Eitel. - Trotz der für juristische Schriften typischen Verklausulierungen bietet dieser Band durchaus politikwissenschaftlich relevante Auslegungen des bestehenden Völker- und Völkergewohnheitsrechts bezüglich der Ressource Wasser. Es geht dabei um Themen wie Wasser als Mittel der Kriegsführung durch Überflutung, Wasserentzug, Kontaminieren von Wasservorräten und die Wirkungen von Wasser als Mittel der Kriegsführung im Rahmen von Kollateralschäden. Braams konzentriert sich auf das Zusatzprotokoll I von 1977 (Ergänzung der Genfer Abkommen von 1949) und die ENMOD-Konvention aus demselben Jahr, obwohl auch andere Quellen untersucht werden. In ihrer Schlussbemerkung schreibt sie: „Zusammenfassend betrachtet ist festzustellen, dass [...] sowohl im Vertragsrecht als auch im Gewohnheitsrecht zum Teil effektive Schutzvorschriften gegen eine Kriegsführung durch den Einsatz von Wasser sowie für den Schutz der Gewässer selbst existieren." (281)
Christiane J. Fröhlich (CJF)
Dr., Soziologie mit Schwerpunkt Friedens- und Konfliktforschung, wiss. Mitarbeiterin, Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik, Hamburg.
Rubrizierung: 4.414.1 Empfohlene Zitierweise: Christiane J. Fröhlich, Rezension zu: Karin Braams: Wasser als völkerrechtlicher Regelungsgegenstand im bewaffneten Konflikt Aachen: 2004, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/22707-wasser-als-voelkerrechtlicher-regelungsgegenstand-im-bewaffneten-konflikt_25912, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 25912 Rezension drucken
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