/ 11.06.2013
Andreas Rödder (Hrsg.)
Weimar und die deutsche Verfassung. Zur Geschichte und Aktualität von 1919. Hrsg. im Auftrag der Deutschen Nationalstiftung
Stuttgart: Klett-Cotta 1999; 154 S.; brosch., 13,29 €; ISBN 3-608-94205-XDer Band dokumentiert die auf der sechsten Jahrestagung der herausgebenden Stiftung an ihrem Sitz zu Weimar gehaltenen Vorträge. Gründer der Deutschen Nationalstiftung war 1993 Altkanzler Helmut Schmidt, und mit einem solchen Vorstand erklärt sich auch die hochkarätige Auswahl der Vortragenden. Das jubiläumsträchtige Datum und der nicht minder historische Ort drängten das Thema geradezu auf, die Substanz der Beiträge geht über bloße Festreden deutlich hinaus und zeigt die Fortentwicklung der Weimar-Forschung in bilanzierender Betrachtung.
Inhalt: Helmut Schmidt: Weimar und die Aufgabe der deutschen Geschichte (7-10); Andreas Rödder: Weimar und die deutsche Verfassung. Eine Zeitreise durch die Geschichte (11-24); Carl-Ludwig Holtfrerich: Politische Kultur und ökonomische Probleme der Weimarer Republik aus heutiger Sicht (25-53); Karl Dietrich Bracher: Überlegungen zu Verfassung und Scheitern der Weimarer Republik (55-65); Andreas Rödder: Nähe und Ferne der Vergangenheit. Zur politischen Kultur der Weimarer Republik (67-88); Michael Stolleis: Weimarer Kultur und Bürgerrechte (89-103); Horst Möller: Die historische Bedeutung der Grundrechte in der Weimarer Verfassung (105-116); Fritz Stern: Grundrechte und politische Kultur in der Weimarer Republik (117-124); Andreas Rödder: Zur Geschichte der Weimar-Forschung (137-149).
Michael Dreyer (MD)
Prof. Dr., Institut für Politikwissenschaft, Universität Jena.
Rubrizierung: 2.311
Empfohlene Zitierweise: Michael Dreyer, Rezension zu: Andreas Rödder (Hrsg.): Weimar und die deutsche Verfassung. Stuttgart: 1999, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/11965-weimar-und-die-deutsche-verfassung_14269, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 14269
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Prof. Dr., Institut für Politikwissenschaft, Universität Jena.
CC-BY-NC-SA