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/ 18.06.2013
Wolfgang Ruge

Wer war Heinrich Brüning?

Bonn: Pahl-Rugenstein 2003; 101 S.; 8,90 €; ISBN 3-89144-344-7
Die Auflösung des Reichstages und die massive Beschränkung des Einflusses des Parlamentes durch den damaligen Reichskanzler Brüning war nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges häufig als Versuch gewertet worden, die Demokratie zu erhalten. Nach dem Erscheinen seiner posthum veröffentlichten Memoiren 1970 wurde Brünings Verhalten jedoch auch kritisch beurteilt. Der bereits 1985 verfasste, aber erst jetzt veröffentlichte schmale Band will insbesondere auf der Grundlage dieser Memoiren eine weitergehende Kritik Brünings leisten und einen Beitrag zur Diskussion um seine Rolle am Ende der Weimarer Republik liefern. Inhaltsübersicht: Biographische Vorbemerkung; Die Memoiren Heinrich Brünings; Die politischen Erfahrungen des Heinrich Brüning; Maiwahlen 1924 - Brüning im Reichstag; Kanzlerschaft Brünings beginnt; Auflösung des Reichstages; Minister fehlen - Zweites Kabinett Brüning; Brüning definiert seine Außenpolitik; Brüning kann gehen.
Silke Becker (BE)
Dipl.-Soziologin; freie Journalistin.
Rubrizierung: 2.311 Empfohlene Zitierweise: Silke Becker, Rezension zu: Wolfgang Ruge: Wer war Heinrich Brüning? Bonn: 2003, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/19316-wer-war-heinrich-bruening_22449, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 22449 Rezension drucken
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