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/ 18.06.2013
Helmut Bock

Wir haben erst den Anfang gesehen. Selbstdokumentation eines DDR-Historikers 1983 bis 2000

Berlin: Dietz Verlag 2002 (Rosa-Luxemburg-Stiftung: Texte 8); 383 S.; brosch., 19,90 €; ISBN 3-320-02037-4
Bock wurde 1928 in Köln geboren. Beeinflusst von der NS-Propaganda meldete er sich als Kriegsfreiwilliger und geriet zum Ende des Krieges in britische Kriegsgefangenschaft. Danach lebte er in Berlin, studierte Literatur und Geschichte an der Humboldt-Universität und promovierte in Leipzig bei Hans Mayer und Ernst Engelberg über Ludwig Börne. Als überzeugter Sozialist machte der Historiker in der DDR Karriere, doch im Laufe der Jahre schlichen sich zunehmend Zweifel und Kritik am System der DDR ein. In den Vorwendejahren war er Aktiver der DDR-Friedensbewegung, die Entwicklungen seit der Wiedervereinigung beurteilt er kritisch. Das Buch versammelt verschiedene, teilweise bereits anderweitig veröffentlichte Texte, Interviews und Vorträge des Autors, die zwischen 1983 und 2000 entstanden sind. Damit sollen der persönliche und intellektuelle Werdegang des Verfassers und Friedensforschers deutlich werden.
Silke Becker (BE)
Dipl.-Soziologin; freie Journalistin.
Rubrizierung: 2.32.3142.315 Empfohlene Zitierweise: Silke Becker, Rezension zu: Helmut Bock: Wir haben erst den Anfang gesehen. Berlin: 2002, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/18426-wir-haben-erst-den-anfang-gesehen_21344, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 21344 Rezension drucken
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