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/ 18.06.2013
Raphael Beer

Zur Kritik der demokratischen Vernunft. Individuelle und soziale Bedingungen einer gleichberechtigten Partizipation. Mit einem Geleitwort von Hanns Wienold

Wiesbaden: Deutscher Universitäts-Verlag 2002 (Sozialwissenschaft); X, 254 S.; brosch., 34,90 €; ISBN 3-8244-4509-3
Diss. Münster; Gutachter: H. Wienold, M. Grundmann. - Es ist keine neue Erkenntnis, dass ein Zusammenhang zwischen sozioökonomischem Status, Bildungsniveau und der Fähigkeit zur politischen Partizipation besteht, die wiederum eine zentrale Grundlage der Demokratie bildet. Angesichts der in den westlichen Demokratien zunehmenden Armut stellt sich die Frage nach der Bedeutung einer ausreichenden Ressourcenausstattung der Bürger für die Demokratie wieder verstärkt. Unter Verwendung und Modifizierung der Ansätze insbesondere von Piaget und Bourdieu begründet der Autor neu, warum der Staat seine Bürger mit einer gewissen Mindestmenge an Ressourcen ausstatten sollte, um die Stabilität der Demokratie zu gewährleisten. Inhaltsübersicht: 2. Demokratie: 2.1 Das Modell der kommunikativen Vernunft; 2.2 Das Spannungsverhältnis der Demokratie; 2.3 Die Diskurstheorie des Rechts; 2.4 Demokratie und Vernunft. 3. Vernunft: 3.1 Das theoretische Werk Piagets; 3.2 Das empirische Werk Piagets; 3.3 Die demokratische Vernunft. 4. Gesellschaft: 4.1 Die Lebensweltsoziologie von Alfred Schütz; 4.2 Struktur, Praxis, Geschmack; 4.3 Die zerrissene Welt der Partizipation.
Silke Becker (BE)
Dipl.-Soziologin; freie Journalistin.
Rubrizierung: 5.422.23 Empfohlene Zitierweise: Silke Becker, Rezension zu: Raphael Beer: Zur Kritik der demokratischen Vernunft. Wiesbaden: 2002, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/18583-zur-kritik-der-demokratischen-vernunft_21543, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 21543 Rezension drucken
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