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/ 11.06.2013
Franz Rosenzweig

Zweistromland. Kleinere Schriften zur Religion und Philosophie. Mit einem Nachwort von Gesine Palmer

Berlin/Wien: Philo Verlagsgesellschaft 2001; 263 S.; 24,54 €; ISBN 3-8257-0174-3
Der Band enthält eine Reihe kürzerer Arbeiten, die der jüdische Intellektuelle und Existenzphilosoph Rosenzweig nach seinem Damaskus-Erlebnis im Ersten Weltkrieg verfasst hat. Sie haben kulturgeschichtliche Bedeutung für das Denken eines Teils des deutschen Judentums in der frühen Weimarer Zeit. Diese Zusammenstellung ist, ebenso wie die Zwischenüberschriften, von Rosenzweig selbst vorgenommen worden und bereits 1926 in anderer Gestalt erschienen. Knappe Einführungen in die Entstehung der einzelnen Texte kann man dem Nachwort entnehmen, das auch eine längere (und irritierende) Ausführung darüber enthält, dass Rosenzweig den 1926er-Untertitel "Kleinere Schriften zur Religion und Philosophie" gehasst habe, weshalb er jetzt weggelassen sei (249 ff.). Inhalt: Zur jüdischen Erziehung: Zeit ists (1917); Bildung und kein Ende (1920); Die Bauleute (1924). Vom Wesen des Judentums: Apologetisches Denken (1923); Ein Rabbinerbuch (1923). Über Sprache: Nachwort zu Jehoda Halevi (1924); Neuhebräisch? (1926). Altes und neues Denken: Das älteste Systemprogramm des deutschen Idealismus (1917); Ein Gedenkblatt (1918); Hermann Cohens Nachlaßwerk (1921); Hermann Cohens jüdische Schriften (1924); Das neue Denken (1925). Gesine Palmer: Zur - Vom - Über - Und (249-263).
Michael Dreyer (MD)
Prof. Dr., Institut für Politikwissenschaft, Universität Jena.
Rubrizierung: 5.42 Empfohlene Zitierweise: Michael Dreyer, Rezension zu: Franz Rosenzweig: Zweistromland. Berlin/Wien: 2001, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/12117-zweistromland_14469, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 14469 Rezension drucken
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