Skip to main content
/ 20.06.2013
Werner Lesanovsky

Lernen, lernen und abermals lernen. August Bebel über Volksbildung, Erziehung und Pädagogik

Frankfurt a. M. u. a.: Peter Lang 2005; 338 S.; brosch., 56,50 €; ISBN 3-631-37706-1
Die bildungs- und erziehungstheoretischen Auffassungen Bebels, formuliert im Verlauf von Jahrzehnten in verschiedenen Schriften und auf zahlreichen Veranstaltungen, werden in dieser Publikation zusammengeführt. Lesanovsky, Erziehungswissenschaftler mit Schwerpunkt Historische Pädagogik in Erfurt, schildert Bebels Überlegungen im engen Kontext des Spannungsverhältnisses, in dem die sozialdemokratische Arbeiterbewegung zum Kaiserreich stand. Dreh- und Angelpunkt ist der von Bebel gesehene Grundzusammenhang zwischen Politik und Pädagogik. Immer deutlicher kristallisierte sich daher in dessen Überlegungen die politische Funktion heraus, die in der Bildung des Arbeiters liegen konnte - die Bildungsbemühungen der Sozialdemokratie sollten „auf die Emanzipation und Partizipation der Arbeiter durch demokratische Veränderungen und Gestaltung der Verhältnisse in Staat, Gesellschaft und Kultur” (307) zielen.
Natalie Wohlleben (NW)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 2.3115.33 Empfohlene Zitierweise: Natalie Wohlleben, Rezension zu: Werner Lesanovsky: Lernen, lernen und abermals lernen. Frankfurt a. M. u. a.: 2005, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/24494-lernen-lernen-und-abermals-lernen_28285, veröffentlicht am 25.06.2007. Buch-Nr.: 28285 Inhaltsverzeichnis Rezension drucken
CC-BY-NC-SA