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/ 20.06.2013
Oliver Nachtwey

Weltmarkt und Imperialismus. Zur Entstehungsgeschichte der klassischen marxistischen Imperialismustheorie

Köln: Neuer ISP Verlag 2005 (Wissenschaft & Forschung 21); 116 S.; 15,- €; ISBN 978-3-89900-021-4
Wirtschaftswiss. Diplomarbeit Hamburg; Gutachter: H. Rieter. – Vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Globalisierungsdiskussion will Nachtwey zur Wiederbelebung der marxistischen Imperialismustheorie beitragen. Er zeichnet deren Genese anhand von drei wesentlichen Diskussionssträngen im ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhundert nach: Dies sind erstens die von der Boomphase am Ende des 19. Jahrhunderts beeinflusste Revisionismusdebatte, zweitens die von wiederholten Krisen und Strukturveränderungen geprägte Imperialismusdebatte und drittens die Nachwirkungen beider Debatten in den 20er-Jahren. Im Mittelpunkt der Arbeit steht die Analyse der jeweiligen Weltmarktvorstellungen marxistisch-orthodoxer Autoren aus dem russischen und deutschen Sprachraum. Eine weitere Eingrenzung besteht darin, dass die Arbeit auf den Aspekt der ökonomischen Theoriebildung abhebt; Fragen zum Staatsverständnis und zur Staatsdiskussion bleiben unberücksichtigt.
Anke Rösener (AR)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 5.332.3112.622.225.43 Empfohlene Zitierweise: Anke Rösener, Rezension zu: Oliver Nachtwey: Weltmarkt und Imperialismus. Köln: 2005, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/25918-weltmarkt-und-imperialismus_30134, veröffentlicht am 25.06.2007. Buch-Nr.: 30134 Inhaltsverzeichnis Rezension drucken
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